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Herbert Grönemeyer

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»Ndangeschön«, Herbie!

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Grönemeyers Tourauftakt in Stuttgart bot Hits im Minutentakt

Knapp drei Stunden Show, die Hits der vergangenen 20 Jahre, 12000 begeisterte Fans – Herbert Grönemeyers offizieller Tourauftakt in Stuttgart machte am Sonntag Lust auf mehr und steigerte die Vorfreude auf die Hamburger Konzerte im Juni 2003.

Schon mit den ersten beiden Songs setzt der 46-Jährige die Zeichen für den Abend: „Kein Blick zurück“ grölt der gebürtige Göttinger in die ausverkaufte Halle, bevor er seine Fans im zweiten Lied „Komm in die Gänge“ zum Applaus-Stakkato anspornt. Gut gelaunt, typisch tänzelnd und leicht nuschelnd kramt er in der Hitkiste, erzählt heimatverliebt von „Bochum“, skizziert die „Männer“ und stimmt an zu neuen Erfolgen wie „Mensch“.

Am stärksten menschelt und rührt es bei seiner schwermütigen Ballade „Der Weg“, in der der Witwer seine Seele vor Tausenden offen legt. Nur kurz, dann ist wieder die rebellische Aufbruchstimmung angesagt, die Grönemeyer ebenso ausmacht: „Zum Weinen bleibt noch so viel Zeit. Lache, wenn es nicht zum Weinen reicht.“

Wen stört es da, dass Grönemeyer atemlos klingt und manchmal seinen Text vergisst? Der schwarz gekleidete Sänger presst sich das typische fast vokalfreie und nasale „Ndangeschön“ heraus – und die Menge liegt ihm zu Füßen.



Created by admin | mopo.de
Last modified 18.03.2003 16:14