Zu Grönemeyer kamen 28 500 Fans
Grönemeyer war der Höhepunkt einer bisher kleinen Reihe von Open-Air-Konzerten. Den Anfang freilich machte ein anderer: Wolfgang Petry sein Name. Im Juni 1999 füllte sich das Auestadion mit 25 000 Besuchern. „Wahnsinn“ − der Titel eines Petry-Liedes passte an diesem Abend. Der Schlagerstar mit den unzähligen Bändchen am Arm wusste, wie er seinen Fans gute Laune verschafft.
Zwei Jahre später jubelten knapp 20 000 Menschen Hartmut Engler und seiner Band Pur zu. Die deutsche Pop-Band aus Bietigheim entführte die Fans an einem lauen Sommerabend unter anderem ins Abenteuerland.
Das Auestadion hatte sich einmal mehr als Arena für Musikveranstaltungen höherer Kategorie bewährt. Mehr als 20 000 Besucher haben darin locker Platz. Das hat auch eine Veranstaltung gezeigt, die ruhiger ablief als Grönemeyer, Petry und Pur: Zum Abschluss des Jugendtreffens Christival im Oktober 2002 kamen 25 000 vornehmlich junge Menschen ins Stadion. Das Wetter an diesem Tag jedoch war nicht so brillant wie an jenem 26. Mai 2003. Dennoch: Auch im Nieselregen war das Auestadion ein Ort positiver Stimmung.